Gedicht 2.69

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Und blühte der schöne Blütenkelch auf dem Sandweg auf
wo niemand es erwarten konnte
In Angst vor der Liebe wie vor einem bösen Auge hast du dich in teure Amulette gekleidet
unterlagst aber den aus Perlenmund gemeißelten Worten
und vom Wort berauscht verstricktest du dich in körperlicher Erregung
einstweilen

Ehe du verschwunden bist hast du es viermal angekündigt
ohne die Kraft der Bedeutung solcher Ankündigung zu kennen
in den Händen drückte ich das Geflüster des Windes
Die Brauen anhebend schaute ich dich an
von der Wange hast du eine emporstrebende Wimper genommen
deine Augen leer
ich verstand
du hast den Minotauros besiegt
ich
habe diese Nacht eine andere Blume gepflückt

Wioletta Klinicka

GESAMTES BUCH ZUM KAUF

Poesie enthüllt die Geheimnisse des menschlichen Geistes.
Sie scheinen körperzerrissene Emotionen, durchdringende Gefühle und ungeordnete Gedanken zu kennen, doch sind sie den gesprochenen Worten fremd…
Ich bin Zeuge vergangener Ereignisse, vielleicht ähnlich wie bei dir. Ich bin – für dich – das Bindeglied zwischen deinen Gefühlen und den Worten, die du auf subtilste Weise ausdrücken möchtest, aber der Schmerz erlebter Erfahrungen dämpft sie mit einem lautlosen Schrei.

Der Gedicht- und Prosaband „Der Letzte Schrei” ist eine Präsentation des zeitgenössischen Ausdrucks von Liebe,die sich mit einer weiteren Generation weiterentwickelt.Doch trotz der unvermeidlichen Veränderungen in der Darstellung von Zuneigung,

LIEBE  bleibt eine integrale Geschichte unseres Lebens.

Jetzt kannst du mehr Gedichte lesen und tief in das Herz und den Verstand einer Frau eintauchen.

Bleib umarmt, 

Wioletta 

 

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