Am Rande imaginärer Welten…

Am Rande imaginärer Welten

Wir kamen in Berührung mit den Erinnerungen

Ich habe deinen Schatten im Flur passiert

Ich zähle eilig die Kleinen, die von großen Gefühlen noch übrig sind

 

Es gibt nicht viele

Ich schaue zu

die Fetzen der gestrigen Nacht ähneln nicht der heutigen

In Worten der Anspielungen, die auf einem Regal hinterlegt sind

Ich erkenne dich nicht wieder

Mich auch

 

Ich bin gestoplert

Die Göttin der Freiheit hat ihre schwarzen Flügel ausgebreitet

im Schein der Sonne drückt sie uns an sich

Ungesättigt trinkt sie die Reste der Würde ab

Ich greife dynamisch ein Auschhnitt deines Bildes

Ich flüchte

vor einem ohrenbetäubenden Schrei

vor echtem zunehmenden Halsweh

Du wirst von mir durch die in den Arterien zerstörtes Blut weggenommen

bis zum Morgen durchhalten

Warten

Aufwecken

Wioletta K.

(Klinicka)

Trier, 2018

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